düsselgrün ist Unterzeichner des Urban Gardening Manifests

Urbane Gärten sind Teil einer lebenswerten, lebendigen und zukunftsfähigen Stadt. Ihre Bedeutung wächst und ihre Zahl steigt kontinuierlich an. Gleichwohl ist ihr rechtlicher Status nach wie vor prekär und ihr Fortbestand häufig nicht gesichert. Deswegen haben auch wir das Urban Gardening Manifest unterzeichnet, im dem festgehalten wird, was einen Gemeinschaftsgarten ausmacht und mit dem ein Beitrag zu den Diskussionen um die Zukunft der Stadt und die Bedeutung der Gemeinschaftsflächen geleistet werden soll.

Konkret besagt das Manifest unter anderem, dass Urbane Gemeinschaftsgarten:

• Freiräume sind, die gemeinsam gestaltet, erhalten und gepflegt werden und damit Orte, die Teilhabe ermöglichen. In ihnen gedeiht eine kooperative Stadtgesellschaft.

• Experimentierräume sind: Dort erfinden und gestalten wir, verwenden wieder, reparieren und nutzen um.

 • Brücken zwischen Stadt und bäuerlicher Landwirtschaft sind. Gemeinschaftsgärten sensibilisieren für hochwertige Lebensmittel und für eine Landwirtschaft, die die Grenzen und den Eigenwert der Natur, globale Gerechtigkeit und faire Produktionsbedingungen respektiert.

Falls ihr euch noch mehr für das Urban Gardening Manifest interessiert, findet ihr alle Infos dazu hier: https://urbangardeningmanifest.de/

Interview mit dem Projekt MehrWert

Die Verbraucherzentrale NRW unterstützt mit dem Projekt MehrWertKonsum einen verantwortungsvollen, zukunftsfähigen und klimaschonenden Konsum und fördert damit auch Gruppen, die Lebensmittel retten bzw. wie bei Düsselgrün Lebensmittel anbauen. Mehr Infos zum Projekt MehrWertKonsum findet ihr hier: www.mehrwert.nrw.

Mit der Verbraucherzentrale hatten wir nun ein Telefoninterview, in dem wir uns zum Gärtnern in der aktuellen Corona Situation ausgetauscht haben. So organisieren wir die Gartenarbeit nun stärker digital und über Online-Tools wird auf- und mitgeteilt, wer wann im Garten ist, was gemacht wurde und was noch ansteht. Aber natürlich hoffen wir, dass man bald wieder zusammen und auch mit neuen Interessenten gärtnern kann. Das macht schließlich einen Gemeinschaftsgarten aus und außerdem können wir immer Unterstützung gebrauchen. Falls ihr Interesse habt, könnt ihr das vollständige Interview hier finden: https://www.mehrwert.nrw/projekt-mehrwertkonsum/gaertnern-mit-abstand-und-im-schichtsystem-46587

Impressionen vom letzten Gartensonntag

Am Sonntag sind unsere gekeimten Kartoffeln in die Erde gekommen, hier zum Beispiel Rosara, eine sehr frühe Sorte. Wir lassen ihnen jetzt noch eine Weile volles Licht im Beet, bevor die Netze gegen gefrässige Tiere drüber müssen. 

Außerdem haben wir Gemüse wie Radieschen und Möhre eingesät. Seit Jahren kaufen wir unser Saatgut im Frühjahr unter anderem bei der Firma Dreschflegel. Dort gibt es von Kopfsalat über Spitzkohl bis Pastinaken alles was das Gärtner*innen-Herz begehrt. Woher bekommt ihr euer Saatgut? Ein paar aktuelle Eindrücke aus dem Garten möchten wir auch noch teilen, wobei wir darauf hinweisen möchten, dass aufgrund der Corona Situation der offene Gartensonntag weiterhin entfällt und wir in der Regel nur zu zweit im Garten werkeln.